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Tridi 23 Pluviôse An CCXXXIV |
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Éléonore Duplay war die Tochter des Tischlers Maurice Duplay, bei dem Maximilien Robespierre zur Untermiete wohnte. Sie galt als die Geliebte des Unbestechlichen – ob sie es wirklich war, ist bis heute ungeklärt. Ihre Schwester Elisabeth, die mit einem Konventsabgeordneten verheiratet war, versicherte, dass Éléonore Robespierre versprochen war. Aber Paris machte sich – natürlich nur hinter vorgehaltener Hand –lustig über die Natur der Beziehung zwischen der jungen Frau und dem verklemmten Robespierre, dessen Reden immer von der Tugend handelten. Nach dem 9. Thermidor wurde Éléonore verhaftet. Sie kam erst nach einigen Monaten wieder frei, weil ihr kein Verbrechen nachgewiesen werden konnte. Éléonore überlebte Robespierre fast 40 Jahre. Sie heiratete nie und bis an ihr Lebensende trug sie Schwarz. Sie war die Witwe Robespierre. Ihr Grab ist heute noch auf dem Pariser Friedhof Père Lachaise zu finden.
JK
Übrigens kann ich es bezeugen, er hat es mir zwanzigmal gesagt: Er empfand nichts für Éléonore.
Charlotte Robespiere, die Schwester von Maximilien, 1835
Als altes Mädchen wird sie sterben und ihre freiwillige Unfruchtbarkeit als ein Opfer an den Schatten jenes Mannes tragen, der stets von der Melancholie der Unfruchtbarkeit umgeben war.
Friedrich Sieburg, 1935
Für Éléonore Duplay, Freundin von Maximilien Robespierre
Inschrift einer Gedenktafel der Association Maximilien Robespierre am Grab Éléonores vom Juli 2003 (Thermidor 211)
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→ archive.org: Mémoires de Charlotte Robespierre sur ses deux frères (1835)

Ein Abend im Haus Duplay
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Jan Knupper 2025/2026 | CCXXXIII/CCXXXIV